Anonym Surfen mit dem JonDoBrowser

Nachdem NSA-Skandal ist es für viele wichtig geworden im Internet anonym zu surfen. Ein paar Tipps, wie das mit Safari funktioniert habe ich schon veröffentlicht.
Beim JonDoBrowser handelt es sich um eine modifizierte Version von Firefox, der für anonymes Surfen optimiert wurde.

JonDoBrowser-Anonym

Der JonDoBrowser hat schon diverse Add-ons installiert. Das sind „Cookie Monster“, „HTTPS-Everywhere“, „JonDoFox“, „NoScript“, „Download Helper“ und „Adblock Plus“. Die letzte Anwendung habe ich jedoch, aufgrund dieses Artikels, gelöscht. Zusätzlich habe ich mir noch die Erweiterung „Ghostery“ installiert.

Um den Browser zu benutzen benötigt man JonDo. Ein in Java geschriebenes Proxy-Programm, das die IP-Adresse verschleiert.

JonDo

Hier liegt aber auch ein Problem. Das Tool verschleiert zwar die IP Adresse unter Benutzung mehrerer Server in verschiedenen Ländern, den kostenlosen Nutzern steht aber nur eine Geschwindigkeit von maximal 50 kbit/s zur Verfügung. Downloads sind zum einen aufgrund der Geschwindigkeit nicht möglich, zum anderen aber auch nicht, da die Dateigröße auf 2 MB beschränkt ist. Selbst für normales surfen sind 50 kbit/s schon sehr langsam.
Einen Premiumaccount gibt es ab 8,33 € im Monat, mit 2 GB Datenvolumen.

Mit der aktuellen Beta-Version des JonDoBrowsers kann man zwar sehr anonym surfen, leider ist die Geschwindigkeit sehr langsam.

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Artikel von Phil
Ich bin Phil, 21 Jahre alt und Admin von iAppMag.de. >>> MacBook Pro (13", Mid 2009), iPhone 5s (spacegrey, 32 GB) und HP x2 210 Detachable mit Windows 10. Schreibe mir eine E-Mail.
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2 Kommentare zu Anonym Surfen mit dem JonDoBrowser

  1. Ist das auch ne Art Proxy über den ich dann auf in Deutschland gesperrte Seiten komme?

    • Ja. Man wird aber nicht nur über einen Server sondern über mehrere mit dem Internet verbunden. Aber um nur ein paar gesperrte Seiten zu besuchen ist wahrscheinlich ein Proxy-Server (z.B. über Netshade für 29$/Jahr) oder ein VPN (z.B. hide.me mit 2GB Datenvolumen/Monat) besser geeignet.

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